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Zahlen und Fakten

Initiator: LHI

Investitionsobjekte: Zertifikate, welche die Zahlungsströme des PE-Dachfonds ACF III-Mid-Market Buy-Out Europe nachbilden

Konzeption: Zertifikatstruktur

Steuerliche Struktur: vermögensverwaltend, Einkünfte aus Veräußerungsgewinnen

Investitionsparameter: rund 20 Zielfonds, wovon 12 bereits feststehen

Mindestzeichnungssumme: EUR 10.000 zzgl. 5% Agio

Geplante Laufzeit: 10 Jahre mit zweimaliger Verlängerungsoption, erstmalige Kündigung durch Anleger zum 31.12.2020 möglich

Kommanditkapital: EUR 27,52 Mio. zzgl. 5% Agio

Fremdkapital: nein

Geplante Rendite: angestrebt 10% p.a. (IRR)

Bewertung: Bitte melden Sie sich an, um die Bewertung zu sehen

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Investmentanalyse vom 12.01.2007

LHI Private Equity Fonds Europäischer Mittelstand

Der Initiator

Die LHI Leasing GmbH, München, wurde 1973 gegründet und gehört damit zu den ältesten Emissionshäusern. Der Angebotsschwerpunkt lag anfänglich bei Leasingfonds. Heute ist LHI ein Anbieter strukturierter Produkte, also von Spezialangeboten. Aktuell verwaltet sie ein Fondsvolumen von rund EUR 5,3 Mrd. Bislang haben über 18.000 Anleger Eigenkapital von ca. EUR 2,4 Mrd. investiert. Am Unternehmen sind die Landesbank Baden-Württemberg (51%) und die Norddeutsche Landesbank Girozentrale (49%) beteiligt. Laut Leistungsbilanz (2005) wurden bisher insgesamt 60 Fonds emittiert. Insgesamt handelt es sich hier um einen sehr erfahrenen Initiator, der konservativ konzipiert. Der Initiatorauftritt ist professionell.

Stärken - Professioneller Initiator mit einem sehr breiten Emissionsspektrum.

Note für Außenauftritt - B.

Der Prospekt

Mit 98 Seiten fällt der nach IDW-S4-Standard verfaßte Prospekt durchschnittlich umfangreich aus. Die Aufmachung ist ansprechend, die Bild- und Textgestaltung gelungen.

Stärken - Optisch sehr ansprechend, inhaltlich gut erläutert.

Der Markt

Beteiligungen an nicht börsennotierten Unternehmen werden in zwei unterschiedliche Formen unterteilt: Bei Venture Capital (VC) ist ein Unternehmen noch relativ jung, so daß für den Anleger die Qualität und die damit verbundenen Erfolgsaussichten des Unternehmensgegenstandes schwer abzuschätzen sind. Bei einer Anlage korreliert eine weit überdurchschnittliche Renditechance mit einem vergleichsweise hohen Risiko. Bei Private Equity (PE) ist das Unternehmen in aller Regel in seinem Marktsegment etabliert. Ein Erfolg läßt sich anhand fundamentaler, durch Wirtschaftsprüfer testierter Daten, bestehender Kundenbeziehungen und Vorjahreszahlen besser einschätzen. In aller Regel wird PE für Wachstumsfinanzierungen genutzt. Der Fonds soll in europäische Unternehmen des Mittelstandes investieren. Der Markt ist hochattraktiv. Vor allem im Zeichen immer vorsichtiger agierender Banken (Basel II) stehen dem interessierten Anleger bemerkenswerte Potentiale offen. Zudem stellt sich für etablierte Familienunternehmen (20 bis 250 Mitarbeiter) zunehmend das Problem der Nachfolgeregelung. Die Mehrheit der mittelständischen Unternehmer kümmert sich zu spät um einen Nachfolger. Tatsächlich wird diese Situation seit Jahren hierzulande von allen Wirtschaftsverbänden angeprangert. Bei der Auswahl der Zielfonds ist die Expertise des Fondsmanagements entscheidend. Der Investitionsgegenstand muß durchleuchtet und verstanden sein. Das Marktumfeld ist zu analysieren und das Potential richtig einzuschätzen. Da eingesetztes Fondskapital bei einer solchen Beteiligung für das Zielunternehmen Eigenkapital darstellt, hat der Fondsmanager ein erhöhtes Risiko. Bei einer Insolvenz würde der Fonds nachrangig nach Fremdkapitalgebern bedient werden.

Schwächen - Generell ist eine sehr hohe Expertise auf Seiten des jeweiligen Zielfondsmanagements essentiell.

Stärken - Hochinteressanter Markt mit einem ausgewogenen Risiko-Chancen-Profil bei entsprechend etabliertem Fondsmanagement.

Noch mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Analyse. Zum Bestellformular

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