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Zahlen und Fakten

Initiator: SachsenFonds

Investitionsprojekte: 5 Immobilienprojektentwicklungen, diversifiziert auf 3 unterschiedliche Standorte in Indien

Nutzungsart: Büro- (rund 1.130.000 m²) und Handelsflächen (rund 157.000 m²), Wohn- (rund 149.000 m²) und Hotelflächen (rund 20.000 m²)

Fertigstellung: zwischen 2010 und 2013

Steuerliche Einkunftsart: vermögensverwaltend

Mindestzeichnungssumme: EUR 10.000 zzgl. 5 % Agio

Laufzeit: geplant 5,25 Jahre, erstmalige Kündigung zum 31. 12. 2016

Gesamtaufwand: EUR 102,9 Mio.

Emissionskapital: EUR 98 Mio. zzgl. 5 % Agio

Fremdkapital: nein, nur auf Projektebene

Ausschüttungen: geplant kumuliert 150 % (ohne Agio)

Bewertung: Bitte melden Sie sich an, um die Bewertung zu sehen

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Investmentanalyse vom 08.08.2008

SachsenFonds Indien II

SachsenFonds und die Deutsche Fonds Holding bieten zusammen den zweiten Fonds der Indien-Reihe an. Das Angebot punktet mit einem sehr guten Chancen-Risiko-Profil. Vor allem durch die thematische Diversifikation bleiben hohe Renditechancen gewahrt.

Die Initiatoren

Mehrteilseigner der 1999 gegründeten SachsenFonds ist seit Dezember 2007 die alteingesessene (1978) KanAm-Gruppe, München. Dazu kommt eine Beteiligung des Managements. Bisher wurden 46 Fonds mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 3,3 Mrd. emittiert. Bis dato werden rund 55.000 Anleger betreut. Die Deutsche Fonds Holding AG, Stuttgart, hat seit 1993 85 Projekte mit einem Volumen von rund EUR 12 Mrd. initiiert. Dabei werden aktuell 22.000 Anleger betreut. Das vorliegende Angebot ist die zweite Gemeinschaftsproduktion mit Immobilieninvestitionen in Indien. Bei den bisherigen Fondsangeboten der beiden Emissionshäuser wurden die Prognosen in der Regel eingehalten. Der Außenauftritt ist ausgesprochen professionell und zurückhaltend.

Stärken – Erfahrene Initiatoren mit positiver Leistungsbilanz und sehr großem Emissionsvolumen.

Note für Außenauftritt – A.

Der Prospekt

Mit rund 183 Seiten fällt der Prospekt überaus umfangreich aus. Die Markterläuterungen sind sehr detailliert und bringen auch völlig Indien-Fremden den lokalen Markt nahe. Die Aufmachung ist angenehm, die grafische Gestaltung gut.

Der Markt

Der indische Subkontinent stellt einen Wachstumsmarkt der Superlative dar. Neben dem extremen wirtschaftlichen Aufschwung der letzten 10 Jahre steht ein außerordentlicher Nachholbedarf in allen Versorgungsbereichen eines Landes: benötigt wird Infrastruktur jeder Art. Der hohe Investitionsbedarf hat zu einer deutlichen Öffnung des Landes für ausländische Investoren geführt. So ist es seit 2005 für Ausländer möglich, in Immobilien-Projektentwicklungen zu investieren. Auf Grund des großen Bevölkerungswachstums, des steigenden Bildungsgrades und, damit einhergehend, einer steten Zunahme an liquidem Einkommen besteht ein ausgesprochen großes Defizit an Immobilien jeglicher Couleur. So ist bspw. das Hotelangebot in Indien völlig unzureichend. Wegen des großen Bedarfs an rund 125.000 weiteren Betten sind zur Zeit in den Großstädten Spitzenpreise um die USD 350 für eine Übernachtung zu zahlen - falls erhältlich. Die indische Bevölkerung wächst jedes Jahr um rund 18 Mio. Im Bereich Wohnimmobilien wird ein Bedarf von 10 Mio. Neuwohnungen jedes Jahr erwartet, der aktuelle Bedarf liegt bei rund 20 Mio. Tatsächlich wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl an schlecht gebauten Wohn- und Büroimmobilien in den Großstädten auf den Markt gebracht. Derartige Bauten haben zunehmend schlechte Absatzquoten. Für Investoren bedeutet dies, auf handwerklich solide Arbeit lokaler Partner zu setzen. Lokale und etablierte Partner sind essentiell für einen Anlageerfolg, da nur diese die Mentalität und die jeweiligen lokalen Gegebenheiten kennen können. Beim immer noch sehr intransparenten Immobilienmarkt wissen diese lokalen Partner, welche Marktteilnehmer wie zu motivieren sind, zudem haben nur sie einen tatsächlich funktionierenden Zugang zu den Marktteilnehmern.

Schwächen – Intransparenter Markt, der eines verläßlichen lokalen Partners bedarf.

Stärken – Hochattraktives Marktumfeld mit enormem Renditepotential.

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