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Zahlen und Fakten

Initiator: DEF Management GmbH, Hamburg

Investitionsstrategie: gleichmäßig verteiltes Portefeuille in den Segmenten Alternative Stromerzeugung, Saubere Technologien / Umwelt, Immobilien, Logistik und Private Equity (PE)

Steuerliche Struktur: Einkünfte aus Kapitalvermögen

Mindestzeichnungssumme: EUR 10.000 zzgl. 5 % Agio

Geplante Laufzeit: erstmalige Kündigung durch Anleger möglich zum 31. 12. 2022

Emissionskapital:

EUR 10 Mio. zzgl. 5 % Agio:

Fremdkapital: nein, nicht auf Fondsebene

Geplante Rendite: über 6,5 % p. a.

Initiatorbeteiligung: am Liquidationserlös über 7 % p. a.

Weichkosten: 17,37 % incl. Agio

Bewertung: Bitte melden Sie sich an, um die Bewertung zu sehen

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Investmentanalyse vom 25.10.2013

DEF Substanzwerte Portfolio

Dieser Fonds soll in alternative Stromerzeugungsformen, Saubere Technologien / Umwelt, Immobilien, Logistik und Private Equity (PE) investieren. Der Ansatz ist damit breit gefächert und nähert sich einem perfekt diversifizierten Portefeuille. Es handelt sich um einen Blind-Pool, die Auswahl der Zielfonds soll auf Basis externer Analysen erfolgen.

Der Initiator

Die DEF Management GmbH, Hamburg, wurde 2012 gegründet, das vorliegende Angebot ist das Erstlingswerk aus diesem Haus. Geschäftsführer ist Frank Hofmann. Gemäß Prospekt befaßt er sich seit 2003 mit der Analyse, Bewertung und Konzeption von geschlossenen Fonds. Ab 2009 soll er maßgeblich an der Konzeption verschiedener Angebote in den Bereichen Immobilien und PE mitgewirkt haben. Eine belastbare Leistungsbilanz liegt nicht vor. Der Vertrieb erfolgt durch die DEF Vertriebs GmbH, Berlin. Diese ist, wie die DEF Management GmbH, eine 100%ige Tochter der Defoma GmbH.

Auf Fragen im Rahmen der Analyse antwortete der Initiator innerhalb weniger Tage.

Schwächen – Für den Initiator ist eine Leistungsbilanz noch nicht möglich, für den Verantwortungsträger liegt kein Leistungsnachweis vor.

Die Anlagestrategie

In Zeiten schwankender Märkte sind breit diversifizierte Fonds en vogue. Dabei wird meist über mehrere Marktsegmente verteilt investiert, um Klumpenrisiken aus einem Einzelsegment auszuhebeln. Im Idealfall werden die Risiken aus einem Segment durch die Chancen eines anderen Segments aufgehoben. Der vorliegende Fonds folgt prinzipiell dem gleichen Weg. Hier soll über mindestens fünf Marktsegmente diversifiziert werden. Die tatsächliche Anlageentscheidung liegt ausschließlich beim Fondsmanagement. Die Theorie hinter dem geplanten Portefeuille sollte für ein überzeugendes Risikoprofil sorgen. Da aktuell die Umsatzzahlen in der Branche mehr als zu wünschen übrig lassen, besteht die Kunst für die Anbieterin darin, adäquate Angebote zu finden. Laut Prospekt sollen auch Privatplazierungen in die engere Auswahl kommen. Dies ist löblich, wenn auch tatsächlich ein guter Zugang zu diesen wenig publizierten Angeboten besteht.

Für die Auswahl der Zielinvestments müssen meiner Meinung nach hochprofessionelle externe Partner eingebunden werden, die einen untadeligen Leistungsnachweis liefern können. Bei diesem Fonds erfolgt die Auswahl basierend auf externen Analysen durch die Häuser Seppelfricke und Dr. Ludz. Seppelfricke stammt aus einer Familienvermögensverwaltung, über deren Leistungsqualität liegt kein Nachweis vor. Dr. Ludz zählt zu den weniger bekannten Marktteilnehmern, nach eigener Aussage sollen seit 15 Jahren Analysen erstellt werden. Ich selbst habe bis dato keine einzige davon in Händen gehalten, daher ist mir keine Aussage zur Arbeitsqualität des Hauses möglich.

Die Bewertungen der Analysten gehen an einen dreiköpfigen Investitionsbeirat, welcher bereits bei Fondsstart besetzt ist. Der aktuelle Beirat setzt sich aus einem Steuerberater (Martin Führlein, Vertreter von Rödl & Partner), einem Kaufmann (Markus Heiderich) und einem Wirtschaftsfachwirt (Christian Wimmer) zusammen. Die Herren Führlein und Heiderich können nachweislich als etablierte und erfahrene Marktteilnehmer gelten, über Christian Wimmer ist mir keine Einschätzung möglich. De facto hat der Investitionsbeirat kein Vetorecht, da das Fondsmanagement nicht empfehlungsgebunden ist. Die Vergütung des Beirats fällt niedrig aus.

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