cover/523.jpg

Vollständige Analyse

Downloaden

Analyse im PDF-Format, kostenloser Download

Zahlen und Fakten

Initiator: HMW Emissionshaus AG, Pullach

Investitionsfokus: Direktinvestition als Anschubfinanzierung in kleine und mittelgroße Jungunternehmen

Regionaler Fokus: Deutschland und Österreich

Thematische Diversifikation: besonders innovationsstarke Branchen, aktuell vor allem Medizinbranche (Wirkstoffe / Plattformtechnologie / Medizintechnik), Neue Energien, Telekommunikation, Nano- und Biotechnologie

Steuerliche Struktur: Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Mindestzeichnungssumme (Einmalanlage): EUR 20.000 zzgl. 2,5 % bis 4,5 % Agio, ratierliche Einzahlung

Mindestzeichnungssumme (Ratensparer): EUR 6.000 zzgl. 2,5 % bis 5,5 % Agio

Fondslaufzeit: über 10 Jahre

Emissionskapital: EUR 100 Mio., maximal EUR 120 Mio., jeweils zzgl. Agio

Emissionskapital: EUR 60 Mio., maximal EUR 90 Mio., jeweils zzgl. Agio

Mindestkapital: nein

Eigenbeteiligung Initiator: nein

Fremdkapital: nein

Rendite: zweistellige Rendite p. a. erwartet

Bewertung: Bitte melden Sie sich an, um die Bewertung zu sehen

Noch mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Analyse. Zum Bestellformular

Marktanalyse vom 30.09.2015

HMW Emissionshaus AG MIG-Fonds

Bis heute wurden 17 MIG-Fonds – anfangs unter anderem Namen – emittiert. Die Fonds sind vor allem in Biotechnologie-Unternehmen investiert, zu einem großen Teil mehrfach. Bis dato sind wenige Exits erfolgt. Wie erfolgreich sind die Fonds aus Anlegersicht wirklich und wie ist das Potential?

Nachlese 2015

Der Initiator

Die HMW Emissionshaus AG, Pullach, ist Anbieterin der MIG-Fonds-Reihe. Diese wurde 2005 begonnen, seinerzeit unter der Verantwortung der MIG Verwaltungs AG, die sich seit Jahren auf das Beteiligungsmanagement fokussiert. Neben der HMW Emissionshaus AG und der MIG Verwaltungs AG rundet die AWAG als exklusiver Vertriebskanal die Unternehmensgruppe ab. Seit Februar 2013 ist der bisherige Vorstand der HMW Emissionshaus AG, Matthias Hallweger, auch alleiniger Vorstand der AWAG. Er ist promovierter Volljurist und verfügt über die notwendige langjährige Erfahrung in der Konzeption von Vermögensanlagen und Portefeuillestrategien. Hallweger stammt aus einer Münchner Anwaltskanzlei, die den ersten Exit der HMW begleitete (Etkon).

Die Beteiligten in der HMW, Alfred Wieder, Matthias Hallweger und Michael Motschmann, haben, laut Internetrecherche, eine gemeinsame Vergangenheit in der Inova AG, für die 2003 bis 2005 Anlegergelder gesammelt worden sein sollen. Laut Internet soll die Inova AG als VC-Sammelstelle an 6 Unternehmen beteiligt gewesen sein und für die Anleger einen Totalverlust bedeutet haben [1]. Speziell Alfred Wieder hatte als Vertriebsprofi maßgeblichen Erfolg am Aufbau der Marke AWAG / HMW. Er baute ab 2002 den Exklusivvertrieb AWAG auf. Wieder gilt in der Branche als einer der großen Macher mit exzellenten Verbindungen in alle Bereiche der Wirtschaft, Medien [2] und Politik. So war er (und ist wohl auch heute noch) über seine GA Beteiligungs GmbH mit 6,2 % am Analysehaus G. U. B. beteiligt, ohne daß diese Verbindung in deren Analysen aufgedeckt worden wäre [3]. Unter dem Strich scheint Wieder ein hervorragender Vertriebsprofi zu sein; allerdings waren die angebotenen Investments in der Vergangenheit in aller Regel nicht vorteilhaft für den Anleger.

Von außen betrachtet hat die Vertriebsstruktur der HMW-Gruppe über die Jahre eine deutliche Professionalisierung erfahren: Vom anfänglichen Strukturvertrieb ist heute augenscheinlich nichts mehr zu spüren. Heute zieht das Vertriebsunternehmen AWAG, nach eigener Aussage, qualifizierte Berater mit entsprechender Klientel an. Das läßt sich auch an den durchschnittlichen Zeichnungssummen ablesen: Lagen diese in den ersten Jahren bei rund EUR 6.000, so lautete die Durchschnittssumme 2013 bei MIG Fonds 12 und 13 auf rund EUR 20.200. Interessanterweise liest man kundenseits in Internetforen davon, daß die zahlreichen Kundenseminare auf Neukunden abzielen, da Altinvestoren nicht reinvestieren wollen. Dank einer Überschußbeteiligung soll der Vertrieb überaus motiviert sein, vor allem dank permanenter Beinah-Erfolgsmeldungen sehr aktiv in der Neuakquise sein.

Die heutigen Fonds sind KAWG-konform gestrickt, gelten damit als „weiße Anlageprodukte“.

Höchstproblematisch ist, meiner Einschätzung nach, allerdings der wirtschaftliche Erfolg der Altfonds aus Sicht der Anleger. Hier lassen sich in den Internetforen sehr negative Diskussionen finden [4] [5] [6]. Auch wurde ich persönlich von Anlegern angeschrieben, die in mehrere Fonds investiert sind und sich bis heute mit jeder Beteiligung im deutlichen Minus befinden – trotz aktueller Exits, angekündigter Vorausschüttung und bis zu 10 Jahren Laufzeit.

Noch mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Analyse. Zum Bestellformular

Analysen | Profil | Referenzen | Kunden | Presse | Kontakt | Bestellinfos | Fragen & Antworten | AGB