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Zahlen und Fakten

Initiator: Degag Deutsche Grundbesitz AG, Hannover

Investitionsfokus: Wohnimmobilien-Projekte der Degag-Gruppe in Deutschland

Investitionsstruktur: Festverzinsliches Genußrecht mit qualifiziertem Rangrücktritt an die Degag Kapital GmbH, Hannover

Steuerliche Struktur: Einnahmen aus Kapitalvermögen

Mindestdarlehenssumme: EUR 10.000

Laufzeit Darlehen: Mindestlaufzeit wahlweise 5 oder 10 Jahre

Plazierungsfrist: 12 Monate ab 12. Dezember 2016

Angebotsvolumen: EUR 50 Mio. bis max. EUR 75 Mio.

Mindestkapital: nein

Fremdkapital: auf Ebene der Zielinvestments rund 85 %

Bewertung: Bitte melden Sie sich an, um die Bewertung zu sehen

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Investmentanalyse vom 03.03.2017

Degag Genußrecht Serie L

Die Degag-Gruppe offeriert ein großvolumiges Genußrecht, um Immobilienprojekte zu finanzieren. Hinter dem Haus stehen mehrere Jahre Arbeitserfahrung der Gesellschafter, die selbst substantiell beteiligt sind. Wird das Darlehen korrekt investiert, ist die vergleichsweise hohe Verzinsung vor der aktuellen Marktlage problemlos darstellbar.

Die Anbieterin

Die Degag Deutsche Grundbesitz AG, Hannover, legt über ihre Tochter Degag Kapital GmbH ein weiteres Genußrecht auf, bis dato die fünfte Emission. Geschäftsführer und Gesellschafter der Degag-Gruppe sind zu gleichen Teilen Birger Dehne und Dragana Krüger. Hinter beiden stehen offensichtlich mehrere Generationen Erfahrung in der Immobilienwirtschaft. Die Gesellschafterfamilien handeln nach der Maxime, Immobilien für „die Ewigkeit zu erwerben“. Die beiden Unternehmensleiter sind, entsprechend der Familienhistorie, versierte Immobilienfachleute.

Die Degag deckt neben der Projektentwicklung – Einkauf und Renovierung – auch die Objekt- und Hausverwaltung selbst ab.

Die Degag AG wurde 2009 gegründet, das eingezahlte Stammkapital beträgt seit Ende 2013 EUR 5,05 Mio. Die vorliegenden Bilanzen (bis incl. 2015) der AG und ihrer Mutter – der Dehne & Krüger Holding GmbH, ebenfalls Hannover, – weisen ein starkes Unternehmenswachstum aus. Augenscheinlich sind die Unternehmen gesund (bis Ende 2015). Die Degag AG hat eine umfassende harte Patronatserklärung für die Emittentin erklärt. Außerdem erklärten die beiden Gesellschafter im August 2012 einen Rangrücktritt gegenüber den Genußrechtsinhabern.

Die Kostengestaltung der Anbieterin ist außergewöhnlich maßvoll gestaltet, so fließt beispielsweise keinerlei Geschäftsführergehalt. Die beiden Unternehmensleiter werden über ihre Gewinnanteile an der Holding und der AG entlohnt.

Das Gesamtvolumen der bisherigen Emissionen liegt bei EUR 65 Mio. Laut Internet liegen keine Störungen der Zahlungsverpflichtungen vor. Bis dato wurden 2 Serien (EUR 4,5 Mio.) zum größten Teil laufzeitabhängig zurückgezahlt. Zwischen 2014 und 2016 wurde eine „Serie K“ für Altanleger emittiert, der damalige Zinssatz von 5,3 % wurde der vorliegenden Emission Anfang 2017 angepaßt. Die Wiederanlagequote soll bei 60 % liegen, die durchschnittliche Laufzeit der Verträge bei 7 Jahren, die durchschnittliche Zeichnungssumme liegt bei EUR 30.000.

Aktuell betreut die Degag-Gruppe einen Immobilienbestand im Wert von rund EUR 300 Mio., der für durchschnittlich EUR 400/qm erworben wurde. Die stillen Reserven, die sich aus diesem niedrigen Einkaufswert ergeben, sind offensichtlich.

Auf Fragen im Rahmen der Analyse reagierte der Anbieter zeitnah und mit sämtlichen notwendigen Unterlagen, um die Besonderheiten dieses Hauses zu belegen.

Stärken – Seit Jahrzehnten im Zielmarkt etablierte Entscheiderfamilien. Makellose Historie.

Die Investitionsstrategie

Das Nettokapital aus der Emission soll in Immobilienprojekte der verschiedenen Konzernunternehmen fließen. Grundsätzlich handelt es sich in jedem Fall um Wohnimmobilien, die über die konzerneigene Vermietabteilung in den Markt gebracht werden. Mangels negativer Presse ist davon auszugehen, daß die bisherigen Projekte aus Käufersicht bis dato problem- und beschwerdefrei laufen. Die Degag investiert, nach eigener Aussage, ausschließlich in Wohnprojekte in der weiteren Umgebung von Hannover (auch anliegende Bundesländer), die persönlich von der Zentrale aus betreut werden können.

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