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Zahlen und Fakten

Initiator: Geokraftwerke.de GmbH, Regensburg

Anlageform: Namensschuldverschreibungen

Investitionszweck: Errichtung und Betrieb von mindestens 2 Geothermiekraftwerken oder Forschungsanlagen im süddeutschen Raum

Steuerliche Einstufung: Einkünfte aus Kapitalanlagen

Umwandlungsprozeß: ORC-Prozeß

Fertigstellung: 2013 / 14, Bohrbeginn 2011

Mindestzeichnung: EUR 1.000 zzgl. 5 % Agio

Laufzeit: mindestens 7 Jahre, durch Anleger jeweils zum Jahresende kündbar

Plazierungsfrist: bis maximal 31. 12. 2013

Mindestkapital: EUR 10 Mio.

Emissionskapital: bis zu EUR 50 Mio. zzgl. 5 % Agio

Verzinsung: 7,25 % p. a. plus möglicher Überschußzinsen (15 % des Jahresgewinns vor Steuern und Überschußzins)

Weichkosten: geplant 15,37 % incl. Agio, tatsächlich 13,5 % incl. Agio

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Investmentanalyse vom 08.03.2013

Geokraftwerke.de GmbH Kraftwerke Portfolio 2011 Nr. 1 Aktualisierte Analyse

Energie aus dem Boden für jedermann – so läßt sich das vorliegende Angebot zusammenfassen. Die FG.de-Unternehmensgruppe geht einen sehr innovativen Weg, um Kapitalgebern eine Beteiligung an ihrem Know-how und einem sehr speziellen (Zukunfts-)Markt zu ermöglichen. Insgesamt ein gelungenes Angebot, auf Basis einer sehr hohen fachlichen Expertise.

Der Initiator

Die Geokraftwerke.de GmbH, Regensburg, wurde 2010 gegründet und ist eine Tochter der FG Geothermie GmbH. Diese ist spezialisiert auf die Entwicklung und den Bau geothermischer Kraftwerke und ein Unternehmen der FG.de-Unternehmensgruppe.

Die FG Geothermie zählt zu den erfahrensten Entwicklern von Geothermieprojekten. In das Projekt sind in den jeweiligen Arbeitsbereichen Spitzenkräfte eingebunden (siehe „Die Expertise“).

Fragen im Rahmen der Analyse wurden durch sehr ausführliche und zeitnahe Besprechungen mit den jeweils Verantwortlichen geklärt.

Stärken – Der Unternehmensverbund kann eine exzellente Expertise im Zielbereich vorweisen. Ein erstes Referenzprojekt steht nach erfolgreich abgeschlossener Tiefenbohrung unmittelbar vor der Kraftwerkserrichtung durch ein DAX-Unternehmen (Baubeginn).

Der Markt

In Deutschland existieren mit dem Norddeutschen Becken, dem Molassebecken und dem Oberrheingraben drei für die geothermische Nutzung geeignete Gebiete. Der Süden Deutschlands eignet sich besonders gut für ein Geothermieprojekt, da hier das Wärme-Druck-Verhältnis besser ist als im Norddeutschen Becken. Die Temperaturen liegen bei über 100°C (bei einer Tiefe von 3.500 bis 4.500 m), im Norden bei 50°C bis 100°C (bei 1.000 bis 2.000 m). Eine Stromproduktion ist ab 100°C technisch umsetzbar und ökonomisch sinnvoll. Mit den Daten einer aktuellen 2 D- und 3 D-Seismik weist die Bohrung heute vergleichsweise wenige Risiken auf – Bohrungen werden von Spezialfirmen durchgeführt. Besonders im Bereich der Bohrtechnik finden aktuell bemerkenswerte Entwicklungen statt. Dadurch könnten mittelfristig kostengünstig noch tiefere Bohrteufen erreicht werden, die den Wirkungsgrad der Anlagen erhöhen würden. Die projektimmanenten Risiken sind so sehr gut auszuhebeln: Das Fündigkeitsrisiko wird von einer Versicherung auf Basis einer Machbarkeitsstudie übernommen. Gleichzeitig läßt sich das Betriebsrisiko versichern, ebenfalls auf Basis einer Machbarkeitsstudie. Als Alternative finden sich teils auch Partner aus der Industrie, die eine Erfüllungsgarantie für die Planmindestleistung stellen.

Auch das in der Öffentlichkeit viel diskutierte Erdbebenrisiko aufgrund der Ereignisse beim Projekt in Landau wäre vor der Übernahme des Projekts spätestens durch den Probebetrieb ausgeräumt. Ob sich ein mögliches Erdbebenrisiko wie im Oberrheingraben als ernstzunehmendes Problem erweisen könnte, darüber gibt es in Deutschland noch keine langfristigen Erfahrungen. Das Molassebecken gilt aufgrund des tektonisch inaktiven Unterbaus als erdbebensicher.

Die Auftragnehmer für die einzelnen Projektstufen verantworten als Generalunternehmer die individuellen Risiken ihres Arbeitsabschnitts. Bei Übergabe erhält der Investor ein Projekt, das sehr übersichtliche Risiken birgt. So ist bspw. die Förderpumpe regelmäßig auszutauschen, was gleichzeitig die Chance einer technischen Verbesserung birgt. Auch eine mögliche hohe Salzkonzentration im geförderten Wasser kann ein Risiko darstellen, das beim ORC-Prozeß aber weitestgehend gelöst ist (anders als beim sog.

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