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Zahlen und Fakten

Initiator: Swiss Investors Group AG, Zürich

Investitionsobjekt: Großhandel von physischen Diamanten

Steuerliche Einordnung: Einkünfte aus Kapitalvermögen, Abgeltungssteuer

Laufzeit: geplant bis zum 31. 12. 2015

Mindestbeteiligung: EUR 10.000 zzgl. 5 % Agio

Kommanditkapital: EUR 10 Mio. zzgl. 5 % Agio

Mindestkapital: nein

Plazierungsende: bis 30. 04. 2013, maximal bis 31. 10. 2013

Fremdfinanzierung: nein

Ausschüttungen: anteilige Vorabvergütung, Vorzugsausschüttungen 10 % p. a. (ab 2014), kumuliert 132,4 % zzgl. Schlußgewinn (3 %) und Rückzahlung Pflichteinlage

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Investmentanalyse vom 07.02.2013

Swiss Equity Diamond 1

Das Fondskapital wird als Mezzanine-Kapital für den An- und Verkauf geschliffener Diamanten an anerkannten Diamantenbörsen, insbesondere Antwerpen, verwendet. An diesen Handelsplätzen sind nur lizenzierte Händler zugelassen, die für den Fonds Diamanten zu Großhandelspreisen mit Rabatten erwerben und mit einem Aufschlag verkaufen. Anleger erhalten erstmalig Zugang zu diesem lukrativen Markt. Die Investments sind stets durch physische Ware hinterlegt, das Risikoprofil des Fonds ist insgesamt positiv.

Der Initiator

Die Swiss Investors Group AG, Zürich, gegründet Ende 2007, bietet über eine in London ansässige Tochter den vorliegenden Fonds an. Die Swiss Investors Group sieht sich als international tätige Beteiligungsgesellschaft, die auch Börsenemissionen begleitet. Die beiden Verantwortlichen im Haus sind Ivo Rosenberger und Gregory Desmons. Letzterer, gebürtig aus Südafrika, agiert laut Lebenslauf seit 2000 erfolgreich als Diamanthändler auf eigene Rechnung. Rosenberger und Desmons arbeiten seit 2004 zusammen und sind alleinige Eigentümer der Swiss Investors Group AG. Das vorliegende Angebot ist der erste Publikumsfonds aus dem Haus. Bis dato wurden noch keine Erfahrungen im deutschen Markt für geschlossene Fonds gesammelt, weshalb etablierte externe Partner eingebunden sind.

Der Vertrieb der Fondsanteile, eine der üblichen Schwachstellen neuer Emittenten, ist professionell organisiert und auf eine Vielzahl von Vertrieben verteilt. Zusätzlich sollen mit Erhalt einer Wertpapierkennummer (ISIN-Nr. DE000A1KATN8, WKN A1KATN) auch institutionelle Investoren gewonnen werden.

Auf Fragen im Rahmen der Analyse reagierte der Initiator umgehend und mit sämtlichem relevanten Material.

Schwächen – Das vorgelegte Angebot ist der erste Publikumsfonds der Verantwortlichen.

Der Markt

Diamanten stellen, ähnlich wie Gold oder Platin, eine attraktive Sachwertanlage dar. Neben der hohen Wertbeständigkeit bieten sie eine maximale Wertkonzentration auf kleinstem Raum, sind damit quasi das Äquivalent zu einem mobilen Sachwert. Diamanten sind aber in keiner Weise „Wertspeicher des kleinen Mannes“, weil er keinen Zugang zu den internationalen Handelsplätzen hat und auch die Einstiegssummen hoch sind. Der Diamantenmarkt ist für den Endverbraucher nur schwer einschätzbar. Rund 80 % der geförderten Rohware geht in den industriellen Gebrauch. Die Anbieterseite wird von relativ wenigen großen Förderunternehmen dominiert, die auf spezialisierte Großhändler treffen. Diese sind vertraglich verpflichtet, von den Großanbietern monatliche Mindesttranchen abzunehmen und in den Markt zu bringen. Daneben existiert eine Vielzahl kleiner Händler und Verarbeitungsbetriebe. Wie in jedem Gewerk besetzen die Kleinbetriebe Nischen. Im Diamanthandel sind derartige Betriebe spezialisiert auf bestimmte Farben, Formen und Größen, Schlifformen und Kundenkreise. Für den Verbraucher interessant: Im Großhandel sind satte Einkaufspreise üblich – wie in jedem anderen Handel auch. So finden sich bei einer oberflächlichen Internetrecherche bereits Abschläge von bis zu 15 % [1]. Bei einem Einkauf über eine der Börsen in Antwerpen sind höhere Abschläge möglich. Vor allem Großhändler, die schlecht geschliffene Steine veräußern wollen oder aus dem Umsatzdruck, um die Verträge ihres Großanbieters bedienen zu können, veräußern müssen, lassen hohe Rabatte zu. Für den Zwischenhändler / Veredler sind Handelsmargen von 2 bis 3 % normal. Dreht der Zwischenhändler seine Positionen jeden Monat einmal, so lassen sich damit durchaus vernünftige Renditen erzielen.

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