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Zahlen und Fakten

Initiator: Longsol Partners GmbH, Berlin

Investitionsobjekt: Longsol Partners GmbH, Berlin

Investitionsfokus: Bestandsprojekte im Bereich alternative Energieerzeugung, primär in den USA und Südamerika

Konzeption: Nachrangdarlehen

Steuerliche Struktur: Einnahmen aus Kapitalvermögen

Mindestzeichnungssumme: EUR 10.000 zzgl. 5 % Agio

Geplante Laufzeit: bis 31. 12. 2025

Emissionsvolumen: geplant EUR 10 Mio. zzgl. 5 % Agio

Mindestvolumen: ohne

Fremdkapital: ohne

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Investmentanalyse vom 21.07.2015

Longsol Amerika Solar-Festzins

Die Longsol-Gruppe sieht sich selbst als etablierten Spezialisten für den Betrieb von Solarinvestments in den USA und Südamerika. Tatsächlich wurden die Longsol-Unternehmen erst im Juli 2014 gegründet, die Verflechtung der Anteilseigner über ein sehr weit verzweigtes Unternehmensnetzwerk ist nicht überprüfbar und birgt ein ausgeprägtes Mißbrauchspotential.

Der Initiator

Anbieterin der vorliegenden Beteiligung ist die Longsol Partners GmbH, Berlin. Das Stammkapital von EUR 24.000 ist zur Hälfte eingezahlt. Gesellschafterin ist die Gavia Capital S.C.R., Madrid, Stammkapital EUR 1,227 Mio., gegründet im Mai 2010. Als Manager der Gavia wurde 2010 eine Abraxa Integrated Solutions SA, Madrid, eingetragen. Nun weist der Angebotsprospekt auf Seite 81 eine Insolvenz einer Abraxa IFS SA, Madrid, zum Jahreswechsel 2009/10 aus. Laut Bloomberg soll diese Firma, gegründet 2006, noch aktiv sein [1]. Gleichzeitig weist die Seite der Abraxa IFS darauf hin, heute Longsol zu sein [2]. Parallel wurde am 20. Juni 2014 eine Longsol Partners SL, Madrid, mit einem Stammkapital von EUR 3.200 gegründet. Auf diese Zusammenhänge wird im Prospekt an keiner Stelle hingewiesen. Im Gegenteil existieren laut Prospekt keinerlei rechtliche Verflechtungen mit Projektentwicklern oder ähnlichen Unternehmen. Laut der Datenbank Empresia.es sieht die Sachlage völlig anders aus: Die vier als Geschäftsführer genannten Personen, vor allem die drei Spanier David Perez, Carmelo Aranguren und Javier Roman, stehen über ein Firmengeflecht von über 40 Unternehmen in einer sehr engen geschäftlichen Beziehung zueinander. Neben Immobilienunternehmen befinden sich eben auch Projektentwickler für Photovoltaikanlagen im Portefeuille, falls meine Spanischkenntnisse mich nicht täuschen [3].

Unter dem Strich sieht sich der Anleger, der sein Kapital per Nachrangdarlehen auf Gedeih und Verderb ausliefern muß, mit einer Gemengelage aus einem vielschichtigen Unternehmensnetzwerk, einer Pleitefirma als Vorläuferin der jetzigen Anbieterin und der Unmöglichkeit, die tatsächlich ordnungsgemäße Verwendung seiner Gelder zu überprüfen bzw. einzuklagen, konfrontiert. Das liest sich wie eine kaum empfehlenswerte Ausgangsbasis, auch ohne den Markt oder die möglichen Investments überprüft zu haben.

Über die tatsächliche Expertise der Entscheidungsträger liegen keinerlei Nachweise vor. Es werden zwar Volumina verantworteter Investments genannt, ob diese aber finanziell erfolgreich waren, darüber liegen keine Nachweise vor. Die Gewinne, die beispielsweise in der Gesellschafterin, der Gavia S.C.R., erwirtschaftet wurden, da 2013 Ausschüttungen stattfanden, könnten auch von Liquiditätszuflüssen verbundener Unternehmen stammen.

Schwächen – Bis dato sind die bisherigen Zielinvestments noch nicht evaluierbar. Firmengeflecht kann sich massiv zum Nachteil der Anleger auswirken.

Stärken – Sehr erfahrenes und professionelles Management.

Der Markt

Im Prospekt wird vom Marktpotential der Solarindustrie weltweit geschwärmt. Dies ist prinzipiell auch richtig, da die sogenannte „zivilisierte Welt“ der Industrieländer aus reiner Profitgier Schwellenländer dazu motiviert, diese technisch nicht ausgereifte, nicht grundlastfähige Luxusspielerei forciert zu implementieren. Anstelle technisch ausgereifter und grundlastfähiger, vor allem aber effizienter Technik wie bspw. Kernkraftwerke der vierten Generation wird das glatte Gegenteil propagiert, immer unter dem Deckmäntelchen der „CO2-Reduktion“.

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